// Du liest ...

Terrassenüberdachung

Terrassenüberdachungen

Du fragst Dich, was es mit Terrassenüberdachungen auf sich hat und warum Deine Nachbarn oder Verwandten so begeistert davon sind? Dann wollen wir Dir mit einer kleinen Einführung zum Thema auf die Sprünge helfen: Terrassenüberdachungen sind die konsequente Erweiterung bisheriger Provisorien zum Wetter- und Sichtschutz auf der Terrasse. Haben Sonnenschirme und Markisen jahrzehntelang Terrassen und Balkone geziert, geht man zunehmend dazu über, sich mit massiven Konstruktionen gegen Hitze, Niederschlag und Wind zu schützen.

Überdachte Terrasse mit Mobiliar.

Vorteile von Terrassenüberdachungen

  • Der Umstieg auf eine fest installiere Terrassenüberdachung macht Sinn, weil die jahreszeitliche Periode, in der Terrassen oder Veranden in unseren Breiten genutzt werden können, immer länger wird. Die Frühjahre sind milder als früher und die Sommer heißer und trockener. Also möchte man seine Freizeit lieber im Freien als im Wohnzimmer verbringen. Dumm nur, dass das Wetter hin und wieder umschlägt und die Zahl der Unwetter steigt.
  • Mit einer Terrassenüberdachung kann man sich zuverlässig vor Gewittergüssen und Stürmen schützen: Möbel müssen nicht ins Trockene gebracht werden, Kübelpflanzen stehen gut und der Terrassenbelag wird geschont. Generell tragen die Überdachungen somit zur Vergrößerung der Wohnfläche und zur Wertsteigerung des Hauses bei.

Nachteile von Terrassenüberdachungen

  • Natürlich solltest Du nicht außer Acht lassen, dass die Überdachung eine bauliche Maßnahme ist, die entsprechende Kosten verursacht und die bestehende Terrasse komplett verändert: Der Ausblick nach oben und die freie Sonneneinstrahlung werden eingeschränkt. Die Fassade des Hauses bekommt einen neuen Blickfang, der auch ins Bild passen muss. Nicht immer trägt das neue “Vordach” zu einem gelungenen Gesamteindruck bei. Größe, Formen und Materialien sollten gut aufeinander abgestimmt sein.
  • Im Vergleich zu Sicht- und Windschutzelementen sind Terrassenüberdachungen eine fest installierte Konstruktion, die nicht beliebig auf- und abgebaut werden kann. Einmal angeschafft, wird sie zu einem festen Bestandteil des Hauses und kann auf Dauer ebenso eine Freude wie ein Ärgernis sein, wenn sie die Erwartungen nicht erfüllt.

Wichtige Überlegungen vor der Anschaffung

  1. Vor der Anschaffung und dem Bau einer Terrassenüberdachung sollte man sich beim zuständigen Bauamt erkundigen, ob eine bauliche Genehmigung erforderlich ist. Dies ist abhängig von der gewünschten Größe des Daches.
  2. Eine grundsätzliche Entscheidung muss auch bei der Wahl der Materialien getroffen werden: Die Dach-Unterkonstruktion kann entweder aus Aluminium, Holz oder Stahl bestehen.
  3. Als Dachmaterial kommt neben Kunststoff vor allem Glas zum Einsatz. Kunststoffeindeckungen wie Acrylglas oder Polycarbonat sind zwar preislich gesehen die günstigere Variante, vermitteln aber auch eher den Eindruck eines Carports oder Gartenlaube. Eine Konstruktion aus Glas ist somit sicherlich die hochwertigere, aber auch wesentlich teurere Alternative.

Fazit

Wir empfehlen Dir, auf die Qualität der Materialien zu achten und nicht am falschen Ende zu sparen. Gerade die Wahl der Unterkonstruktion ist entscheidend für die Stabilität der Überdachung und sollte ausreichend dimensioniert sein. Du solltest auch nicht außer Acht lassen, dass ein Regenablauf für das Dach angebracht werden und ein gewisses Gefälle vorhanden sein muss, damit das Wasser auch wirklich abläuft. Hierfür kommen PVC-, Zink- oder Kupferrinnen infrage.
(INT)

Video-Channel