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Terrassenüberdachung

Terrassenüberdach & -vordach: 5 Tipps zur Gestaltung & Umsetzung

Für alle, die Bedenken haben, dass sich ihre Terrasse mit Glas- und Sichtschutzelementen in einen Wintergarten verwandelt, ist eine Überdachung ohne Seitenteile sicher die bessere Lösung. Meist lässt das Konstruktionsprinzip spätere Ergänzungen zu, sodass keine endgültige Entscheidung getroffen werden muss. Die Vorteile eines Über- bzw. Vordachs liegen in den geringeren Kosten, dem geringeren Pflegebedarf und der geringeren Bebauung der Terrassenfläche.

Terrassenvordächer eignen sich auch zur teilweisen Überdachung von Terrassen.

Die Zweckbestimmung der Terrasse erhalten

Die Grundidee einer Terrasse ist es ja, einen befestigten Platz im Freien zu haben, der möglichst in drei Richtungen Ausblick bietet und auch die Sicht vom Hausinneren nach draußen nicht entscheidend beeinträchtigt. Schließlich möchtest Du im Winter vom Wohnzimmer aus ins Grüne schauen und nicht auf das Terrassengeländer oder die Sichtschutzelemente. Zugegeben: Nicht überall lässt sich diese Idealvorstellung umsetzen. Schutzelemente sind oft die einzige Möglichkeit, um die Terrasse so nutzen zu können, wie man möchte. Und auch Geländer sind vorgeschrieben und können nicht auf Wunsch entfallen.

Dennoch solltest Du bei der Planung einer Terrassenüberdachung berücksichtigen, dass sie die Terrasse in ihrem ursprünglichen Charakter verändert. Wie sehr, ist Deine Entscheidung: Genügt es Dir, sie nur bei schönem Wetter zu nutzen? Oder willst Du Dich auch bei Regen, Kälte und Wind mit einem Tee und einem guten Buch im Liegestuhl vors Haus setzen? Vielleicht gefällt Dir ja der Gedanke, eine Art Wintergarten zu bauen?

Vorteile von Über- und Vordächern

Ein einfaches Terrassenüberdach bietet hauptsächlich Schutz vor Sonne und Niederschlägen. Im Sommer kann man dadurch sowohl an heißen, als auch an regnerischen Tagen auf die Terrasse gehen, ohne den Aufenthalt zu bereuen. Fußballabende, Grillpartys und andere kleine Feierlichkeiten müssen nicht abgebrochen oder abgesagt werden, nur, weil ein Gewitter aufzieht. Umgekehrt ist es trotz Vordachs weiterhin möglich, auf der Terrasse Sonne zu genießen.

Vorschläge zur Gestaltung und Umsetzung

  • Mit einem Glasdach bleibt Dir die gesamte Fläche der Terrasse zum Sonnen erhalten. Allerdings wirst Du an heißen Tagen einen Sonnenschutz benötigen. Die einfachste Lösung wäre ein Sonnensegel. Man kann das Vordach aber auch mit einer Markise ausstatten.
  • Mit einer massiven Überdachung mit Holz und Ziegeleindeckung trägst Du wirkungsvoll zum Schutz der baulichen Substanz der Terrasse wie auch des Terrassenbodens und der Möbel bei. Je nach Region, kann dieser Aspekt für Dich ausschlaggebend sein, denn die Kosten zum Erhalt einer Terrasse sind nicht unbeträchtlich.
  • Eine massive Überdachung würde sich auch zur Installation einer Photovoltaik-Anlage eignen.
  • Eine echte Alternative stellen Überdachungen aus Lamellen dar: Hierfür muss lediglich ein Metallgestell mit vier Pfosten und zwei Querverbindern auf der Terrasse aufgestellt werden. Die Lamellen sind variabel verstellbar. Bei den meisten Ausführungen können sie wie ein Rollo komplett zusammengefaltet werden. So lässt sich die Terrasse per Knopfdruck in eine überdachte oder unüberdachte Fläche verwandeln.
  • Kleine Vordächer, egal aus welchem Material, können wie Haustürvordächer direkt am Haus verankert werden – ohne, dass Stützpfosten auf der Terrasse nötig sind. Sie bieten allerdings nur einen geringen Schutz vor Sonne und Regen.

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