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Praktische Terrassengestaltung mit Sichtschutz und Dach

Wie bei der Gestaltung von Wohnräumen sind auch bei einer Terrasse vielen Wünschen Grenzen gesetzt, weil ihre Größe und Lage den kreativen Spielraum absteckt. Allein die Nähe zu einer Straße oder den Nachbarn kann dazu führen, dass Du Deine Terrasse selten nutzt und wenig Interesse hast, sie aufwändig zu gestalten. Ebenso mag ihr verwinkelter Grundriss, zum Beispiel an einer Hausecke, gerade Platz für einen Tisch mit Stühlen bieten und kaum eine Veränderung oder Erweiterung des Mobiliars zulassen.

Neben Glas- und Holzelementen bilden natürlich auch Schirme ein gestalterisches Element.

Terrassengestaltung mit Sicht- und Windschutz

Die Anbringung eines Sicht- oder Windschutzes kann in solchen Fällen einen praktischen Kompromiss darstellen:

  • Die Elemente aus Holz, Glas oder Kunststoff werden am äußersten Rand der Terrasse aufgestellt, wodurch keine Fläche verloren geht.
  • Mit einer Glasfläche bleibt die ursprüngliche Aussicht unbeeinträchtigt und dennoch können nun Sitze oder Tische direkt an der Begrenzung platziert werden, weil sie optimale Sicherheit garantiert – gerade für Kinder.
  • Ein Holzelement bietet Wind- und Sichtschutz und kann entweder begrünt werden, also als Rankhilfe dienen, oder Abstellmöglichkeiten für Dekoelemente, Topfpflanzen oder Leuchten bieten.
  • Ebenso können die Sicht- und Windschutzelemente allzu offene Geländerabschnitte verdecken und damit eine gemütlichere Atmosphäre schaffen. Hier gibt es auch einfache und günstige Lösungen wie Sichtschutzmatten aus Bambus- oder Kunststoffgeflecht.

Terrassengestaltung mit Dach

Im Vergleich dazu ist die Anbringung einer Terrassenüberdachung freilich aufwändiger und teurer. Allerdings gehen bei den meisten Überdachungsvarianten ebenso wenig Flächen verloren wie bei Wind- und Sichtschutzelementen. Im Idealfall kann das Dach am Haus befestigt werden und/oder es liegt auf zwei bis vier Stützpfosten auf, die den Freiraum auf der Terrasse nur unwesentlich einschränken.

  • Eine Überdachung bietet den Vorteil, dass sie „Standortnachteile“ der Terrasse aufwiegt, z.B. ermöglicht sie als Niederschlagsschutz die längere Nutzung der Freifläche über den Sommer hinaus.
  • Zugleich bewahrt sie den Terrassenboden und die Terrassenmöbel vor Wettereinflüssen. Sie hält nicht nur Nässe, sondern auch UV-Licht zurück und trägt somit zur längeren Haltbarkeit der Materialien bei.
  • Je nach Art der Überdachung eröffnen sich für Dich ganz verschiedene Möglichkeiten, die Terrasse neu und individuell zu gestalten: Bei Dachelementen aus Glas bleibt die Terrasse hell und wärmt sich im Sommer sehr auf, also ist es praktisch wie ästhetisch ein Gewinn, sie mit Sonnensegeln, Rollläden oder Markisen zu ergänzen, die die Terrasse geradezu in ein Zimmer im Freien verwandeln.  Für die kältere Jahreszeit können problemlos Heizstrahler installiert werden.
  • Bei einer massiven Überdachung wird die Terrasse per se stärker beschattet. Also solltest Du bei der Gestaltung ein besonderes Augenmerk auf den Einsatz von Lampen und Beleuchtungselementen legen. Ein massives Dach erfordert weniger Pflege und passt mitunter besser zum Stil des Hauses. Es kann auch besser mit einem „grünen“ Wind- und Sichtschutz kombiniert werden. Kletterpflanzen auf Glasflächen machen sich weniger gut.

Fazit

Unterm Strich sind kleine bauliche Erweiterungen der Terrasse also mit wenig Nachteilen verbunden und für die Gestaltung eines wohnlichen Außenbereichs praktisch unverzichtbar. Die Frage ist nur, für welche Materialien und Konstruktionen Du Dich entscheidest.
(INT)

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