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Terrassenüberdachung

Freistehende und feste Terrassenüberdachung im Vergleich

Dein Eigenheim ist fertig und nun soll eine überdachte Terrasse den Außenbereich abrunden, ohne, dass nochmals Eingriffe an Dach und Mauerwerk anfallen? – In diesem Fall ist es möglich, eine freistehende Terrassenüberdachung zu bauen, die in sich stabil ist und außer dem Fundament keine weiteren Befestigungspunkte benötigt. Nach dem Prinzip eines Pavillons kann die Konstruktion direkt am Haus oder auch auf einer anderen festen Plattform im Garten aufgestellt werden.

Eine freistehende Terrassenüberdachung ohne Anschluss zu einem Haus.

Materialien

Freistehende Terrassenüberdachungen sind in der Regel aus Konstruktionsholz gefertigt und bei einigen Herstellern als Bausatz im Angebot. Es gibt allerdings auch Metallbaufirmen, die so genannte freitragende Terrassenüberdachungen aus Aluminium anbieten. Ob Holz oder Alu – als Überdachungsmaterialien kommen ebenso wie bei der festen Terrassenüberdachung Kunststoff, Acrylglas, Verbundsicherheitsglas oder Holz infrage.

Vor- und Nachteile im Überblick

Das Dach selbst liegt bei der freistehenden Konstruktion allseits auf einer Unterkonstruktion auf, die im Boden verankert ist. Somit sind je nach Größe vier bis sechs oder mehr Pfosten nötig, von denen die Hälfte entlang der Hauswand auf dem Terrassenfundament ruht.

      • Diese Konstruktionsweise ist vorteilhaft, wenn die Überdachung auf eine Terrasse kommen soll, die versetzt zum Haus liegt und ins Grundstück hinein ragt.
      • Umgekehrt hat sie keinen Vorteil, wenn die Terrasse direkt parallel zur Hauswand verläuft – bis auf die Tatsache, dass kein baulicher Eingriff am Haus nötig ist.
      • Eine feste Überdachung hat weiterhin den Vorteil, dass sie sich für den Ausbau mit Glasschiebe- und Sichtschutzelementen eignet: Während eine freistehende Überdachung rundherum nicht ganz dicht zu bekommen ist, kann eine feste Überdachung in einen Wintergarten verwandelt werden, der sich wie ein richtiger Wohnraum ans Haus anschließt.

Fazit

Dies ist natürlich auch eine Frage des Budgets: Wer eine einfache Überdachung ohne viel Schnickschack bevorzugt, kann mit einer freistehenden Terrassenüberdachung nichts falsch machen, zumal sich diese theoretisch auch wieder abbauen, zerlegen und an einem anderen Standort aufbauen lässt. Sie kann somit eine Übergangslösung sein, wenn an Haus oder Terrasse später noch einmal Veränderungen vorgenommen werden sollen.
(INT)

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