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Terrassenüberdachung

Bauanleitung für eine Terrassenüberdachung

Du suchst nach einer Bauanleitung zum Überdachen Deiner Terrasse? – Solange Du keine eigene Überdachungskonstruktion bauen willst, wirst Du die Anleitung immer vom Hersteller bzw. Anbieter der Terrassenüberdachung zum Bausatz mitgeliefert bekommen. Bauanleitungen für eine individuelle Überdachung findest Du dagegen im Internet. Besonders in Ratgeberforen. Wir möchten Dir im Folgenden eine Schnellanleitung für eine Holzunterkonstruktion mit Kunststoff-Wellplatten geben.

Der richtige Holzschutz rundet den Aufbau ab.

Es beginnt mit dem Fundament

  1. Wie bei allen Vor- oder Anbauten am Haus ist auch bei einer Terrassenüberdachung unbedingt ein sicheres Fundament erforderlich. Für jeden der vier bis sechs Pfosten sind einzelne Fundamente zu setzen. Im Baumarkt gibt es auch fertige Betonfüße, allerdings sind diese für höhere Schneelasten zu klein. Um die Pfosten der Überdachung sicher auf dem Fundament zu befestigen, solltest Du Pfostenschuhe bzw. Stützenfüße verwenden, die im Beton verschraubt werden und die Pfosten aufnehmen. So stehen diese nicht in der Erde oder auf feuchtem Grund und bleiben dadurch haltbarer. Mit Hilfe einer Wasserwaage sind die Pfosten auf die gewünschte Höhe auszurichten und provisorisch mit einer Diagonalleiste zu fixieren.
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  3. Als nächstes werden die Dachauflegerbalken und Sparren auf ihre korrekte Länge gesägt. Dabei darauf achten, dass im rechten Winkel gearbeitet wird und die Balkenenden einheitlich bleiben!
  4. Der zur Wandbefestigung gedachte Aufleger kann am besten mit Rahmendübeln verankert werden. Zeichne die Bohrlöcher an und lass Dir von jemandem zur Hand gehen, wenn Du den Balken auf die Posten auflegst. Prüfe mit einer Wasserwaage, ob Ihr richtig liegt, und bohre dann nach und nach die Verankerungslöcher für die Dübel. Dein Helfer kann beginnen, die Dübel durch den Balken in die Wand zu schlagen.
  5. Die Unterkonstruktion nimmt Gestalt an, wenn die Aufleger an den vorderen Pfosten befestigt werden. Dafür nimmst Du am besten Winkelverbinder. Für die Sparren, die den Wandaufleger und die vorderen Aufleger verbinden, gibt es Spannpfettenverbinder.
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    Von der Unter- zur Oberkonstruktion

  7. Die querliegenden Dachlatten werden anschließend einfach auf die Sparren aufgeschraubt und sollten so breit auseinander liegen, dass die Wellplatten zum Schluss gleichmäßig aufliegen und gut mit ihnen verschraubt werden können. Du solltest von oben herab arbeiten und die Platten in den weiteren Reihen immer eine Handbreit unter die oberen schieben.
  8. Bei der vorderen Plattenreihe sind Abstandhalter anzubringen und mit dem Aufleger zu verschrauben. Fertig ist Deine eigene Terrassenüberdachung!

Zum Schluss

Die Dachrinnenkonstruktion erfolgt mit einer Kastenrinne, Rinnenhaltern und Fallrohr. Das notwendige Gefälle wird mit einer Richtschnur austariert.
(TB)

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